|
|
|
|
Windland
Energieerzeugungs GmbH, Markstädter Straße 4, D-12555 Berlin, Tel. +49-30-6501770,
Fax. +49-30-65017706
The
english website was not yet updated: http://www.meerwind.de/index-english.htm
Die Windland
Energieerzeugungs GmbH wurde 1990 als einer der ersten
Windpark-Projektentwickler in Deutschland gegründet. Seit 2000 hat sich Windland
ausschließlich auf die Offshore-Entwicklung nebst Netzanbindung konzentriert.
Geschäftsführer ist Dipl.-Ing. Dipl.-Ök. Joachim
Falkenhagen.
Die Windland
Energieerzeugungs GmbH ist mit ihren Tochtergesellschaften an zwei
Projekten für drei Offshore-Windparks in der Nordsee
nordwestlich von Helgoland beteiligt
A) An den beiden Windpark Meerwind Süd und Meerwind Ost
mit zusammen 80 genehmigten Standorten für Windturbinen.
B) An dem Windpark Meerwind West mit den zwei Teilgebieten A und B und insgesamt 161 beantragten Windturbinen.
Offshore-Windparks
Meerwind Süd und Meerwind Ost
Für die Errichtung der
benachbarten Offshore-Windparks Meerwind Süd und Meerwind Ost wurde am 16.5.2007 die
Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
erteilt.
Pressemitteilung zur
Genehmigung: http://www.meerwind.de/Pressemitteilung_Meerwind_Text.pdf
Genehmigungsbescheid des
BSH: http://www.meerwind.de/Genehmigungsbescheid%20Meerwind.pdf
In 2007 und 2008 erfolgten auch an allen Standorten Baugrununtersuchungen
Das Vorhaben wurden ein Joint-Venture eingebracht, an dem mehrheitlich eine der Blackstone Group zugehörige Gesellschaft beteiligt ist.
Hierfür wurde am 14. Juli 2008 wurde mit einem Unternehmen der Blackstone Gruppe eine Partnerschaft für die weitere Entwicklung und den Bau des bzw. der Windparks Meerwind Süd / Ost unterzeichnet. Pressemitteilung Blackstone vom 15.7.2008: Blackstone Announces Partnership to Build and Manage 400MW Offshore Wind Farm in Germany In diesem Zusammenhang wurde die Geschäftsführung der beiden Projektgesellschaften und Genehmigungsinhaberinnen (umbenannt in WindMW Rand KG und WindMW Föhn KG) auf die WindMW GmbH übertragen.
Ansprechpartner für das operative Geschäft ist die Joint-Venture-Gesellschaft
WindMW GmbH
Barkhausenstraße 4
27568 Bremerhaven
Tel.
www.windmw.de
Mit Stand September 2009 wird eine Inbetriebnahme des Windparks in 2012 angestrebt. Aktuelle Informationen zum Projektstand bitten wir bei der WindMW GmbH zu erfragen.
Offshore-Windpark
Meerwind
West
Rund 10 km westlich des Windparks Meerwind Süd wird der Windpark Meerwind West geplant.
Für diesen Windparks wurde ebenfalls bereits im Jahr 2000 ein Genehmigungsantrag gestellt, aufgeteilt in eine Pilotgebiet B und ein Ausbaugebiet A. Hierzu heißt es im Genehmigungsbescheid vom 16.Mai 2007 in Nebenbestimmung 27: "Der weitergehende Antrag für die Anlagengruppen A und B wird hiermit nicht beschieden."
Die Wassertiefe liegt überwiegend zwischen ca. 26 und 28 m LAT.
Die Fläche des Projektes
wurde etwas verschmälert, so dass es nun genügend Abstand zu den
raumordnerisch dargestellten Schifffahrtsrouten einhält.
Gemäß Vorgabe des BSH wurde hier im Herbst 2008 mit einem (dritten) Untersuchungsjahr als Basisaufnahme für die Umweltverträglichkeitsprüfung begonnen.
Bedeutsame Veränderungen gegenüber den früheren Untersuchungen zeigten sich nicht. Das einmalige Auftreten einer größeren Anzahl Seetauchern im Bereich Meerwind Süd (etwa zwei Dutzend Vögel im Jahr 2003) hat sich nicht wiederholt.
Beteiligungsmöglichkeiten
Auch beim Offshore-Windpark Meerwind West benötigen wir einen Partner, der einen größeren Teil der Investitionsmittel aufbringt, sind aber an der Aufrechterhaltung einer Minderheitsbeteiligung interessiert. Eine aktive Vermarktung erfolgt derzeit nicht, da zunächst wertgebende Fortschritte im Genehmigungsverfahren und auch allgemein in der Offshore-Windenergie in der deutschen AWZ abgewartet werden sollen.
Es ist nicht sehr wahrscheinlich, aber durchaus möglich, dass wir bereits im April 2010 die Beteiligung an einem genehmigten Projekt anbieten können. Herr Falkenhagen steht daher schon jetzt gern für Anfragen, Vorgespräche und mehr zur Verfügung.
Netzanbindung
Die Netzanbindung vom Windpark-Umspannwerk zum Festland mit dem entsprechenden Kabel wird nach Vorgabe des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vom Übertragungsnetzbetreiber Transpower (früher E.On Netz) errichtet. Geplant ist eine Anbindung beim Umspannwerk Brunsbüttel.
Die Planungsunterlagen für
den Netzausbau an Land wurden an Eon Netz übergeben.
Näheres zu unseren Planungen siehe http://www.meerwind.de/FAQ-Freileitung.htm
. Aktuellere Angaben über die Planungen stehen auf der Seite www.netzausbau-niedersachsen.de.
Leider waren dabei bislang keine Magnetfeld-reduzierenden
Inhalt dieser
Webseite:
|
|
|
|
|
|
|
Offshore-Windparks
Meerwind Süd und Meerwind Ost
Weitere Informationen zum
Projekt OWP Meerwind Süd/Ost, Stand Ende 2007:
http://www.meerwind.de/Meerwind_Information_dt.pdf
Lage innerhalb der
Koordinaten (WGS 84):
Ost (Grad, Minuten) Nord
7° 45,16
54° 26,03
Nord
7° 39,31
54° 23,75 Nordwest
(Stützpunkt)
7° 38,48
54° 23,54
Nordwest
7° 38,48
54° 20,80
Südwest
7° 43,00
54° 22,49 Süd
(Stützpunkt)
7° 46,00
54° 23,15
Südost
7° 45,72
54° 25,50
Nordost
Lage am
Rand des Hoheitsgebiets nordnordwestlich
von Helgoland
Mittlerer
Reihenabstand: ca. 1150 m
Anlagenabstand innerhalb
einer Reihe: knapp 600 m
Wassertiefe: 23 m bis
26 m
Boden: fester Baugrund,
überwiegend mitteldicht bis sehr dicht gelagerte Sande unterschiedlicher
Körnung
Lage innerhalb der Koordinaten (WGS 84):
Ost (Grad, Minuten) Nord
7° 19,065' 54° 31,243' Nordwest
7° 24,50' 54° 31,243' Nordost
7° 31,099' 54° 21,032 Südost
7° 29,180' 54° 20,139 Süd
7° 28,307' 54° 20,266 Südwest
Wassertiefe: Schwerpunkt zwischen ca. 26 und 28 m LAT.
161 Anlagen in fünf Anlagenreihen (im südlichen Teil vier Reihen). Bei ungefähr 54° 24' Nord befindet sich eine schmale Durchfahrt zwischen den zwei Teilgebieten A und B.
Fünf Bohrungen zeigten
einen gut tragfähigen Baugrund. Es wird überwiegend
mit mitteldicht bis sehr dicht gelagerte Sande unterschiedlicher
Körnung
Anfang Juli 2003 wurde der
Antrag auf Errichtung um die für die Umweltverträglichkeitsprüfung benötigten
Unterlagen nach UVPG ergänzt und den entsprechenden Trägern öffentlicher Belange
zur Stellungnahme zugeleitet. Der nach UVPG vorgesehene Erörterungstermin hat im
April 2004 stattgefunden. Berichte über das zweite Untersuchungsjahr wurden im
Oktober 2004 an das BSH weitergeleitet.
Bevor durch die Raumplanung eine Ordnung des Schiffsverkehrs im westlichen Teil des Planungsgebietes erfolgt ist, konnte die WSD aus schifffahrtlicher Sicht der westlichen Anlagengruppe nicht zustimmen. Daher erfolgte zunächst eine Konzentration auf die östlichen Teilgebiete. Obwohl im westlichen Teil weniger Seetaucher gesehen worden waren, und nach bestimmten Darstellungen der westliche Bereich auch hinsichtlich einer "Important Bird Area" vorteilhaft erschien, wurde der östliche Bereich schließlich wegen der Nachbarschaft zu anderen Vorhaben aus ökologischer Sicht unproblematischer eingeschätzt.
Die Genehmigung für die 80 (2x40) Anlagen Meerwind
Süd / Meerwind Ost wurde am 16.5.2007 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
(BSH) zu Gunsten der Meerwind Südost GmbH&Co. Rand KG bzw. der Meerwind
Südost GmbH&Co. Föhn KG erteilt. Im Rahmen des Eintritts der WindMW GmbH
als Gesellschafter wurden die Genehmigungsinhaber in WIndWM Rand KG bzw. WindMW
Föhn KG umbenannt.
Die
Antragstellung für das Windparkprojekt Meerwind West läuft über die
Tochtergesellschaften Meerwind Südwest GmbH und Meerwind Südost GmbH & Co.
Poseidon KG.
werden neue Unterlagen nach die
Für die Kabelanbindung
erfolgte im April 2003 eine Antragskonferenz für ein Raumordnungsverfahren bei
der Bezirksregierung Weser-Ems in Oldenburg. Die vom Antragsteller bevorzugte
Route verlief dabei auf einer Strecke von ca. 82 km geradlinig vom Windpark zur
Jademündung bei Wilhelmshaven. Nach Detailuntersuchungen verschiedener
Routenvarianten wurden im Oktober 2004 die ergänzten Unterlagen für das
Raumordnungsverfahren zur Verteilung an die Träger öffentlicher Belange
eingereicht.
In 2005 hatte die E.ON Netz (jetzt Transpower) jedoch mitgeteilt, dass
der Netzanschlußpunkt für das Meerwind-Kabel nunmehr Brunsbüttel ist. Zudem ist
nach einer Änderung des EnWG in 2006 die Netzanbindung vom Umspannwerk zum
Festlandsnetz als Teil des allgemeinen Versorgungsnetzes vom Netzbetreiber zu
errichten, also Transpower.
Der erzeugte Strom des OWP
Meerwind soll nun über ein kurzes Drehstrom-Seekabel zu einem Seekonverter der
E.ON Netz geführt werden. Von dort wird voraussichtlich ein Gleichstromkabel
über eine Strecke von ca. 81 km zum Festland und dann über Land nach Brunsbüttel
geführt. Windland ist seit Anfang 2006 an den technischen Klärungen zum
Netzanschlusskonzept beteiligt, in denen E.ON Netz die Eignung des
Netzanschlusspunktes Brunsbüttel für die anstehenden Einspeiseleistungen
bestätigt hat.
Die Kenntnis des Baugrunds
ist eine wichtige Voraussetzung für die Auslegung der Fundamente von
Windkonvertern im Meer. Aus diesem Grund wurden seit 2001 seismische
Untersuchungen und im April 2003 Bohrungen an zukünftigen Anlagenstandorten (5
Bohrungen im Gebiet Meerwind West, 5 Bohrungen im Gebiet Meerwind Süd/Ost) durchgeführt. Die
Ergebnisse zeigen überwiegend einen tragfähigen und rammfähigen Baugrund knapp
unter dem Meeresgrund.
In 2007 wurde das Gebiet
Meerwind Süd/Ost erneut seismisch und nunmehr mit CPT-Tests an allen 80 WEA-Standorten
untersucht. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse und in Absprache mit GL
und BSH wurden ab Dezember 2007 weitere 11-15 Bohrungen an WEA-Standorten
durchgeführt. Die bisher durchgeführten Erkundungen und deren Auswertungen
zeigen überwiegend einen gut tragfähigen, sehr dicht gelagerten und rammfähigen
Baugrund.
Umweltentlastung durch den
Windpark
Zielsetzung der
Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zum Klimaschutz ist eine Reduzierung
der deutschen CO2-Emissionen um 50 % bis 2020 und um 80 % bis 2050.
Dieses Ziel, aber auch derzeit diskutierte schwächere Minderungsziele auf
EU-Ebene lassen sich nur durch den verstärkten Einsatz regenerativer Energie und
durch gleichzeitige Energieeinsparungen erreichen. Die Nutzung des
Offshore-Windpotenzials ist dabei von herausragender Bedeutung.
Windpark-Standorte in geringeren Wassertiefen und näher zur Küste wären in der
Regel durch größere Vorkommen an Flora und Fauna charakterisiert, außerdem wäre
der freie Ausblick auf die See beeinträchtigt. Noch küstenfernere Gebiete sind
aufgrund größerer Wassertiefen, längerer Netzanbindung und erschwerter Wartung
wirtschaftlich nachteilig.
Ökologische
Untersuchungen
Seit Mitte 2001 fanden
Voruntersuchungen entsprechend des Standarduntersuchungskonzeptes statt. Diese
beinhalten insbesondere
·
Befischungen mit der
Baumkurre,
·
Infauna-Greiferproben,
·
Epifauna-Probenahmen
mittels Dredge,
·
Videoaufnahmen an
Benthosstationen,
·
Vogel- und
Säugererfassung durch Schiffstransektfahrten,
·
Vogelerfassung durch
Radarbeobachtungen,
·
Rastvogel- und
Säugererfassung per Flugzeug,
·
Side-scan
Sonar-Untersuchung des Meeresbodens,
·
Schallmessungen.
Ökologische Beurteilung
Eine umfassende Darstellung
des Abwägungsprozesses findet sich in der Genehmigung der Windparks Meerwind
Süd/Ost. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass dort sehr konservative
Annahmen gemacht worden waren (u.a. Berechnung anhand der Maximalzahl des
Aufkommens in einzelnen Untersuchungsmonaten statt im Mittel mehrere
Untersuchungsjahre; vermutlich keine Bereinigung von Doppelzählungen bei sich
überschneidenden Wirkradien benachbarter Windparks), was zu diesem Zeitpunkt
und für den Zweck der Genehmigungsentscheidung auch völlig ausreichend war.
Zwischenzeitlich hat eine Neuberechnung stattgefunden (vgl. Genehmigung Godewind
2, Webseite des BSH),
Links und Studien zur
Offshore-Windenergie:
|
http://www.iset.uni-kassel.de/abt/FB-I/publication/Offshore-Windenergienutzung_in_der_AWZ.pdf |
Technische
Beschreibungen und Kostenprognose (Stand 2001 !) |
|
Offshore-Forum
http://www.ofw-online.de/ |
Zusammenschluß
deutscher Windparkentwickler |
|
Eine
Agentur des Bundeswirtschaftsministeriums | |
|
Illustration
zur Funktion eines Offshore-Windparks | |
|
Mit
Links zu holländischen Projekten |
Weitere Links zur
Energiewende und Energiepolitik ohne Windpark-Bezug:
|
Passivhaus-Institut
http://www.passiv.de/
|
Häuser
ohne konventionelle Heizung benötigen bessere
Bebauungsplanung |
|
Verkehrsclub
Deutschland http://www.vcd.org/ |
Der
Verkehr verursacht über ein Drittel unseres
Energieverbrauchs |
|
Autofrei
Wohnen http://www.autofrei-wohnen.de/
|
Fordert
die Wahlmöglichkeit zwischen Stadtteilen mit und ohne
Auto |
|
Förderverein
Ökologische Steuerreform http://www.foes.de/ |
Preissignale
sind häufig effektiver als
Verordnungen |
- Für die Inhalte der
verlinkten Seiten wird keine Verantwortung übernommen -
Anschrift:
Windland Energieerzeugungs GmbH, Markstädter
Straße 4, D-12555 Berlin
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Dipl. Ök. Joachim
Falkenhagen (Geschäftsführer):
Tel. +49-30-650177-01,
letzte Ergänzungen der Webseite: 20. Sept. 2008